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21. November

Das Artensterben

Es ist November und das ist ja der "trübe" Monat. Buß- und Bettag, Totensonntag und so weiter. Und da lese ich etwas vom Artensterben und natürlich gibt es da auch jede Menge Kritiker, die das alles anzweifeln. Nun... ich bin kein Fachmann aber ich bin doch schon etwas älter. Und daher kann ich manch jüngern auch etwas mitgeben aus meiner Erfahrung. Also... wenn man in unserem freien Land vor 25 Jahren mit 180 km/h über die Autobahn fuhr, konnte man das Artensterben der Insekten noch ganz deutlich beobachten. Nach jeder Fahrt mußte man die nämlich von der Windschutzscheibe kratzen. Heute ist das doch ehe seltener. Der Grund: es gibt zu wenige oder gar keine mehr. Ja... ich habe mich schuldig gemacht... ich bin auch so gerast. Aber nun wissen wir doch heute mehr als von 25 Jahren und unsere Jugend zeigt das auch sehr deutlich auf. Aber da gibt es dann doch noch, auch in der nächsten Regierung, Parteien, die das wohl abstreiten.  Oder die das Artensterben befürworten und in kauf nehmen. Also keine Geschwindigkeitsbegrenzung auf der Autobahn, heißt auch dazu beitragen, viele Arten von Insekten zu vernichten. Von der Umweltbelastung ganz zu schweigen. �� ich glaube, das sich etwas ändern muss, aber ob wir es wirklich schaffen? Nun.... die Hoffnung stirbt zuletzt und mögen wir doch auch mal weiser werden anstatt immer nur reicher.


11.November

Corona...Corona und dann noch Belarus ...die Flüchtlinge

Also um ehrlich zu sein...ich glaube wir können nicht alle Flüchtlinge aufnehmen... das wird nicht klappten. Aber wir können auf keinen Fall die Flüchtlinge verrecken lassen.

Jesaja 21.14 ff

"Bringt dem Durstigen Wasser entgegen, ihr Bewohner des Landes Tema! Geht dem Flüchtling entgegen mit Brot für ihn!

Denn vor den Schwertern sind sie geflohen, vor dem gezückten Schwert, vor dem gespannten Bogen und vor der Gewalt des Krieges "

Die Lage ist nicht einfach aber es gibt nur zwei Möglichkeiten... Entweder wir helfen oder wir sind mit Schuldig am Elend und Tod der Menschen. Aber wie kann man helfen ohne  sich erpressen zu lassen und das Gesicht nicht zu verlieren. Gute Frage.... ich weiß es nicht .... aber die Geschichte sollte sich nicht schon wieder wiederholen. Es ist noch gar nicht sol lange her, da wurden Millionen von Menschen aus unserem Land, die wir hier nicht haben wollten, auch nicht in anderen Länder gewollt und hatte zur Folge: Die größten Massenmorde in unserer Geschichte.... Es darf sich nicht wiederholen. Also was würde ich machen?

Ich würde die Flüchtlinge an der Grenze Belarus-Polen zunächst aufnehmen. Aber unter folgenden Vorraussetzungen: Da Lukaschenko vorgibt das er es macht, weil die EU Sanktionen gegen sein Land beschlossen hat, würde ich für jeden aus Belarus kommenden Flüchtling die Sanktionen um einen Monat verlängern. Und das auch in Belarus sehr, sehr bekanntmachen (eine Volk kann sich nur von innen befreien). Dann würde ich an die Flüchtlinge ganz klare Bedingungen stellen und diese dann bei Verstoß auch sofort, ohne weitere größere juristischen Spielereien umsetzen.

Die Flüchtlinge müssen sich an unsere Regeln halten. Also Gesetze, Vorschriften, Verhaltensweisen. Wer das nicht kann, den sofort abschieben...ohne wenn und aber.

Sofortige Programme zur Sprachlernung und zur Integrierung in den Arbeitsmarkt, auch wenn der Anerkennungsstatus noch nicht durch ist.

Wird die Anerkennung abgelehnt droht Abschiebung. Wird er Anerkannt, den Flüchtlingen die Staatsangehörigkeit anbieten. Auf keinen Fall eine Zweistaatlichkeit dulden. Sie müssen sich entscheiden ob sie Gast sein wollen oder sich in unsere Gemeinschaft eingliedern wollen. Wie gesagt..... unser Land.... unsere Regeln. Wer das nicht will oder kann... bitte... der Weg nach draußen ist offen.

Sozusagen ein Kreislauf. Auch sollte jedem "Moslem die Frage gestellt werden, warum er nicht in einem anderem moslemisch geführtem Land Asyl beantragen will.

Unser Europa ist Christlich geprägt, auch wenn viele Menschen das nicht wahrhaben wollen. Das heißt nicht, das er hier nicht in eine Moschee gehen darf, aber den Flüchtlingen sollte klar wein, das in erster Line unsere Gesetze hier gelten und keine ...religiösen..., welcher Art auch immer.

 

5.November 

Sicht der Dinge oder wie man es sich "Schönredet"

Mal was ganz.... unwichtiges... aber selbst ich habe mich gefragt, was das soll. So lese ich gestern in der Zeitung, das die Martinszüge oder die Karnevalsveranstaltungen im "Viertel" stattfinden oder nicht stattfinden. "Viertel" hä.... dachte ich mir. Heißt das nicht "Veedel"? Dann kommt die Antwort heute. Also laut meiner Tageszeitung hat dann ein Sprachwissenschaftler festgestelle, das es in Köln "Veedel" heißt und in Bonn dann eben "Viertel". Das erinnert mich an meinen Ortsteil. Da hat sich dann irgendwann eine Ortspersönlichkeit ausgedacht, das Leute die von hier sind "Hangelörer" sind und die Zugezogenen "Hangelarer" oder so. Also laut meiner Verwandschaft, die alle hier... also im Amt Menden geboren und von Geburt an in Hangelar leben:... Alles Blödsinn... das hat der sich so ausgedacht. Im allgemeinen Gebrauch war das vor der "Idee" also nicht. Und vielleicht ist es so.. aber mal im Ernst: Seit Jahrzehnten heißt es "Veedel" und jetzt "Viertel"? Dann müssen doch auch bald die Kölner Lieder...Verband werden, da sie ja nicht mehr die Bonner ansprechen. Was soll das. Erst die ...Hassliebe Köln-Düsseldorf, jetzt auch noch Bonn? Also ich finde das alles ein wenig übertrieben. Da sehnen sich die Menschen nach Beständigkeit und was kommt?..... Wechsel..Unbeständigkeit...Zweifel.....

Da kann ich ja gar nicht verstehen, das die Menschen aus der Kirche austreten. Bei allen Fehlern die auch Menschen in der Kirche machen... Nichts ist seit ein paar Tausend Jahren so beständig wie unser Glaube. Und im Kern immer noch eine gute Sache. Der Anker Jesus ist noch wie vor ein guter Anker, auch wenn er bei manchen Menschen wohlmöglich "Stein des Anstoßes" ist. Wir Menschen brauchen etwas, wonach wir uns ausrichten und es wäre vielleicht gut, wenn man diese Ausrichtung zwar immer und immer wieder Überprüft. Aber der Ausrichtung einen anderen Namen zu geben.... damit ändert man wenig und man schaft nur Verwirrung.

Also ....Jesus ist meine Hoffnung und das Veedel ist das Veedel, auch wenn es jetzt Viertel heißt. In diesem Sinne: Darüber braucht man sich eigentlich keine Gedanken zu machen. 


2.November

   VORBILD

Eine gute Bekannte fragte mich für  !eine Untersuchung und Umfrage für ihr Studium, ob ich in meiner Kindheit ein Vorbild hatte. Da habe ich mal nachgedacht:

 

"Hallo S.......,
auf deine Frage nach meinem Kindheitsvorbild habe ich mich mal zurückgelegt und meine Gedanken in die 60er geschickt.
Ich bin in  einer kleinen Stadt im Oberbergischen aufgewachsen. Unser Haus stand ganz am Stadtrand und vor der Haustüre begann sozusagen die große Freiheit. Wiesen, Felder und Wälder. Meine Eltern machten sich gerade Selbstständig mit einem Fuhrbetrieb und meine Geschwister und ich freuten uns über unsere …(Ende der 60er) Bonanzafahrräder mit denen wir in die neben unserem Haus liegende Wiese mit Quellwasser fuhren und schauten, wer am weitesten durch die Matsche kam :-). Dann waren da noch ganz viele Eindrücke… wollte man Raumfahrer werden wie Gagarin, oder Freiheitskämpfer wie Che?
Es gab Vietnam, die Hippibewegung und vieles mehr. Doch das betraf mich als 10 jähriger dann doch nicht so sehr, das ich dort mein Vorbild sah. Auch Mutter, Vater, Tante oder Onkel standen da außen vor.
Ich fand „Heinz“ ganz super und wollte so werden wie er. Er war schon gut. Er brachte Freude und Schrecken. Er kam nur kurz aber dafür jeden Tag. Er konnte in jedes Haus und kannte alle Leute. Im Winter bekam er auch schon mal einen Schnaps von Mama oder blieb für ein paar Minuten auf einen Kaffee um sich aufzuwärmen. Meine Eltern warteten mal auf ihn und freuten sich wenn er gute Nachrichten brachte (z.B. Genehmigungen vom Amt). Heinz war unser Briefträger und ich fand es super. Manchmal hieß es sogar: „War Heinz noch nicht da?“. Er auch noch immer freundlich und das bei Wind und Wetter. Ja…wenn ich zurückdenke, wollte ich so sein wie er.:-). Er war mein Kindheitsvorbild… kein großer Held, aber immer voller Erwartung. Er brachte manchmal auch Nachrichten aus Holland, von meiner Tante. Das fand ich super.
 

Liebe Grüße "


 

30. Oktober

Am 31. Oktober ist Reformationstag

Nicht nur die 95 Thesen und der Erneuerungsgedanke ist für mich Reformationstag. So aktuell wie nie. Erneuerung ist nötig. Ob Klima, Religion, Politik, Soziales. Sehen sie sich mal um und auch sie werden fest-stellen, das sich etwas tun muss. Aber die Zeit der Reformations zu Luthers Leben ist auch die Zeit des Buchdruckes. Luther übersetzt die Bibel ins Deutsche. Eine Sprache für das normale Volk, also für uns. Man lernte langsam lesen und schreiben. Sozusagen die Grundlagen für den Journalisten und die Zeitungen. Und heute.... wie danken es die Tageszeitungen? Welche Aussagen liest man heute zu diesen Ereignissen? Na ja... recht wenig dieses Jahr. Da stehen doch andere Dinge viel viel mehr im Vordergrund. Große Artikel über Halloweenfeiern die wieder möglich sein könnten. Geschäfte von Verkauf für Gruselartikel werden groß gedruckt. So änder sich die Zeiten. Früher als noch Martinslieder gesunden wurden, bekamen die Kinder als Dankeschön für die Lieder etwas süsses. Und wie sieht es bei Halloween aus? Gib mir Süsses oder es gibt Saures... also eine Schutzgelderpressung im Kleinen...hähä. Ach ja... Hallo Wien... Zu Luthers Zeiten standen doch die Türken vor Wien...Wer weiß.... vielleicht kommt die Zeit je wieder und dann ist man doch wieder froh wenn einer mal an Reformation und Erneuerung denkt. Denn dann..... steckt einem der Grusel so in den Knochen, das man gerne darauf verzichten kann.

Also ich lese unsere regionale Tageszeitung und würde mich freuen, mehr über Erneuerung und deren Forschritte zu lesen, als über ein kurzfristiges Schauervergnügen an Halloween. Aber jedem das seine....aber seien sie gewiß: Nicht nur Politiker machen Politik.... wir werden auch von unseren Medien und den sogenannten SozialenMedien im Internet ganz schön beweinflußt.  Also...Reformation fängt in den eigenen Gedanken an, auch wenn man da mal selber kurz zusammen zuckt.


 

24.Oktober

Herbst

Es ist ja schon erschreckend.... Wir haben einen goldenen Oktober. Es ist Herbst und bei schönstem Wetter können wir draußen viel machen. Den Garten langsam auf den Winter vorbereiten, noch einige Radtouren machen und vor allem und das muss ich jetzt mal sagen: Das Leben was wir haben genießen, d.h. es bewußt zu genießen und dankbar sein für die schönen Tage in unserem Leben. Nicht immer meckern, sondern auch mal sagen: Das Leben ist schön. Danke ...Gott... dafür und bitte um deinen Segen, das wir das auch anderen Menschen sagen und mitgeben können. Laß uns dafür eintreten, das es nicht ein Anspruch ist, den nur wir haben, sondern das jeder Mensch ein Recht auf ein schönes Leben hat.

 

 

15. Oktober

Ist das noch normal?

Es ist allgemein kühler geworden und man könnte je mal die Heizung anstellen und wieso habe ich kein warmes Wasser? Also mal nach der Heizungsanlage sehen. Der Fehler ist schnell gefunden. Gott sei Dank. Es ist nur die Zeituhr die stehengeblieben ist. Grund dafür ist ein "Reiter", also ein Stecker auf der Zeituhr mit dem die Nachtabsenkung geregelt werden kann. Dieses kleine Plastikteilchen ist gebrochen. Ich entferne ihn und so läuft die Heizung erst einmal auf ...Dauerbetrieb.... Es wird alles warm. So weit so gut. Aber es ist natürlich Energieverschwendung wenn die Heizung durchläuft. Also will ich mir einen neuen Stecker für die Zeituhr besorgen. Ein Teil was so etwas 80 Cent bis 1,20 Euro kostet. Ich mache mich auf. Zunächst einmal in einen Baumarkt, dann in den nächsten Baumarkt, dann zu einem Heizungsinstalateur und einem Elektriker. Also überwiegent ist die Meinung, das die Stecker ja nicht mehr benutzt werden, da ja alles Digital läuft. Also auch die Zeituhren an den Heizungen. Oder andere Systeme der Schaltuhren. Und nun? Wegen 80 Cent eine neue Heizung für 5000,-- Euro oder so? Ich glaube ich bin im Wald? Das kann doch nicht wahr sein. Na... ganz so schlimm würde es nicht werden, eine neue Zeituhr ist schon für ca. plus minus 120,-- Euro zu haben. Aber im Vergleich zu 80 Cent immer noch sehr, sehr, sehr viel.

Also nach Hause und den PC angeschmissen. Und siehe.... im Internet findet man alles. Es gibt auch noch jede Menge dieser Reiter. Doch welcher ist der Richtige? Ich glaube ich habe den richtigen gefunden und bestelle den dann. Allerdings 14 Stück... für ca. 20,-- Euro. Aber egal. Die Zeituhr mit der Nachtabsenkung muss wieder laufen.

Meine Fazit: Kein Wunder das die Läden nach und nach zu machen und Herr "amazon" das große Geld verdient. Wahrscheinlich sehe ich das nächste mal direkt im Netz nach. Das spart mir Zeit und Ärger. Aber eigentlich bin ich für die lokalen Geschäfte. Doch.... wegen 80 Cent dann ein Vermögen auszugeben.... das kann auch ich mir nicht leisten und die neue Zeizung muss halt warten, bis zur gesamt Sanierung mit modernen Brennern und Solaranlage auf dem Dach.

 

12. Oktober

Ein paar Tage an der Nordsee verbracht und sich gut von, ja von was eigentlich, erholt. Aber ich glaube es ist einfach mal das... man muss mal raus, was anderes sehen. Und es war schön. Tolle Radtouren auf richtig gutenRadwegen, egal ob Stadt, Dünen oder Wald. Das Rauschen vom Meer und den Genever auf der Terrasse der Strandbude (Restaurante). Einfach herrlich. Und dann kam die Rückfahrt und da wusste man auch gleich, dass wir wieder in Deutschland sind. Die Diskussion um Tempo 130 km auf den Autobahnen kam mir so unsinnig vor wie seit langem nicht mehr. Also zumindest in NRW konnte man froh sein, wenn es mal 80 km waren. Stauss, Baustellen, Umleitungen und so weiter. Autofahren hat mit "Mobilität" so gar nichts mehr zu tun. Und dann gibt es eine Partei, die damit Wähler fängt, weil es keine Geschwindigkeitsbegrenzungen auf der Autobahn geben darf. Was für ein Irrsinn. Also nicht die Rasterei, sondern die Aussage, das ein Tempolimit nichts bewirkt. Also ich kann versichern bei den geringen Geschwindigkeiten, die ich Fahren konnte, gab es keine schweren Unfälle. Das ist Fakt. ...große Geschwindigkeit - große Unfälle... kleine Geschwindigkeit - kleine Unfälle.. große Geschwindigkeit - großer Spritverbrauch (CO2) ... kleine Geschwindigkeit - kleiner Spritverbrauch.... Und wer das ernsthaft in dieser besagten Partei abstreitet, der kann natürlich auch Corona leugnen.  Aber da gibt es so ein Sprichwort: "Wer einmal Lügt, dem glaubt man nicht". Aber seid ganz beruhigt... es ist nur ein Sprichwort an dem nichts dran ist :-).

Gott gab uns Menschen den Verstand.... nur Benutzen müssen wir ihn allein.... auch wenn es schwer fällt. Aber so sind wir halt....wir Menschen.

 

2. Oktober

Wir feiern Erntedankfest. Es ist ein schönes Fest und wir werden uns bewußt, dass wir nicht hungern müssen in unserem Land (hoffe ich jedenfalls). Wir leben im Überfluß und es ist reichlich da. Ernten heißt aber nicht nur Säen und Ernten oder einfach nur zum Edeka gehen und einkaufen. Es sollte auch nicht nur ums Essen gehen, obwohl das ja ein Grundbedürfnis ist. Vielleicht ist das Erntedankfest auch so ein Moment an dem man zurück und nach vorne blickt. Wie lebe ich zum Beispiel? Säe ich? Was werde ich ernten? Es gibt ja ein altes Sprichwort: "Wie man in den Brunnen ruft, so schallt es heraus". Und so ist es auch mit dem Erntedankfest. So wie wir leben, werden wir ernten. Leben wir Liebevoll, so werden wir Liebe ernten. Leben wir Gierig,so werden wir entsprechend ernten.  Leben wir zufrieden oder sind wir immer unzufrieden? Erntedankfest ist dann auch ein Spiegel in den wir blicken und uns dann an der Ernte freuen....oder eben nicht. Darüber kann ich ja mal nachdenken.

 

26. Sept.

Wahljahr. Das ...Volk... hat gewählt. Wie und warum es so gewählt hat, liegt daran, das die Menschen sehr unterschiedliche sind. Gott liebt die Vielfalt, sonst hätte er uns geklont. Es war eine spanende Wahl und egal wie ich dazu stehe kann ich nur sagen: Demokratie heißt nicht nur genießen und gewinnen, sondern ach durchhalten und hoffen. Denn in vier Jahren wird wieder gewählt und bis dahin gilt: Das Volk verdient diejenigen, die sie gewählt haben. Na dann hoffen wir auf eine gute Zeit und auf einen neuen Anfang mit Veränderungen die wir alle brauchen.

 

19. Sept.

Gottesdienst im Freien.

Ich war angenehm überrascht, dass der Gottesdienst im Freien stattfand. Am Morgen waren es nur 15 Grad. Aber die Sonne kam raus und daher war die Entscheidung richig. Ich habe mich darüber gefreut und sicherlich auch die über 30 Gottesdienstbesucher, die einen tollen Gottesdienst erleben konnten. Mit bekannter Liturgie, sehr gut ausgesuchten Liedern und einer sehr guten Ansprache, die sich auch auf die Flutkatastrophe bezog. Ich hörte zu und wurde mitgenommen in die Gefühle und Sorgen jender, die so viel Leid erfahren haben. Aber auch die Zusage auf Vertrauen und Hoffnung konnten stärken und den Blick nach vorne richten. Danke für diesen schönen Gottesdienst.

 

15. Sept.

Wahlkampf

Es ist Wahlkampf. Die Parteien werben für sich um Stimmen. Das ist auch gut so. Wir Wähler wollen ja wissen, wofür die Parteien einstehen. Und genau da kommt es mir manchmal vor, das die Parteien was nicht verstanden haben oder einfach keine moralischen Grenzen kennen. Für viele Parteien ist Wahlkampf nicht das herausstellen des eigenen Programmes und der eigenen Ideen. Für viele geht es in erster Linie darum, über den Gegner herzufallen. Man sucht nach Fehlern und wo man dann noch nachtreten kann. Das ist aus christlicher Sicht ja eigentlich nicht hinnehmbar. Jesus selber hat es schon gesagt: "Wer von euch ohne Schuld ist, der werfe den ersten Stein". Und ehrlich gesagt verstehe ich auch nicht, warum sich so viele Politiker auf so eine Stufe stellen. Das haben die doch gar nicht nötig... oder doch? Das wäre schade. Und auch Wahlplakate mit der Aufschrift "Hängt die oder die " Na ja.... auch wenn ein Richter das als Meinungsäußerung durchgehen läst, ich finde es sehr fraglich und man kann schon mal darüber nachdenken, wo denn dann die Grenze des Anstandes überschritten wird und wie weit auch ich.... einfach mal darüber hinweg sehen. Denn das ist nicht korrekt. Also immer schon fair bleiben.


 

 

12.Sept. 

Heißes Eisen...

wir haben die Wahl und viele Themen werden nicht angesprochen, denn es sind heiße Eisen die keiner anpacken will. Zum Beispiel die Pendlerpauschale. Also wir wollen alle das Klimaziel erreichen und die Umwelt schonen und den ÖPNV fördern. Und da haben wir es. Die Pendlerpauschale ist der Widerspruch an sich. Geld geben für Autofahren. Hä... ich versuche die Umwelt zu schonen, fahre viel mit dem Rad und und und und soll mit meinen Steuern die Autofahrt anderer mit finanzieren? Diese Steuergeschenke sind der größte Unsinn aller Zeiten und gehört meiner Meinung nach abgeschafft. Wer auf dem Land wohnen will, muss seine Fahrt zur Arbeit dann auch mal selber finanzieren, wenn er mit dem Auto fahren will. (Dafür wohnt er ja auch preiswerter als in der Stadt). Die Pendlerpauschale förderd den Anstieg von co2 in der Luft und das soll doch eingespart werden. Also liebe Politiker.... wollt ihr lieb Kind sein bei allen Autofahrern, oder wollt ihr unseren Kindern eine Zukunft geben... ihr müsst euch entscheiden.

Es wird ja keinem Autofahrer etwas weggenommen, was er sich verdient hat. Es wird ihm höchstens ein Anreiß gegeben mit dem ÖPNV zu fahren.


 


 

2.Sept. 2021

Fahrradhändler auf  Hohem Roß.

Gestern war ich mit meiner Frau bei dem größen Fahrradhändler in der Region und wir wollten uns nach einen neuen Ebike mit Rücktrittbremse erkundigen. Wir in den Laden rein, uns in die Abteilung ebiks gestellt und da kam auch schon ein Verkaufs...leiter. Auf die Frage, ob er uns helfen kann, sagten wir dann unseren Wunsch. Wir interessieren uns für ebikes mit Rücktrittbremse. Natürlich wissen wir, das Rücktritt heute nicht mehr der Standart ist.. aber, sagen wir aus nostalgischen oder Sicherheitsgefühl - Gründen wollten wir das haben. Aber mit dem Wort" Rücktritt" fing es an.... Von jetzt auf gleich hatte ich das Gefühl, als ob ich ein 3jähriger wäre, der gerade einen Lolli geklaut hat und vom Ladenbesitzer so richtig zusammengeschissen wird. Also so was habe ich noch nicht erlebt. Innerhalb von 2 Minuten musste ich wohl feststellen, das ich seit 60 Jahren gar kein Fahrrad fahren kann. Komisch... ich fahre schon seit 60 Jahren Fahrrad. Also die Arroganz mit der der Verkaufsleiter auf dem hohen Roß saß, ließ uns schließlich den Laden verlassen. Ohne Ergebnis aber mit der Erkenntnis, das wir offensichtlich kein Fahrrad fahren können, da wir einen Rücktritt in Erwägung gezogen haben. Fazit: Für mich steht fest.... auch wenn dort die größt Auswahl besteht, diesen Laden werde ich so schnell nicht mehr betreten. Zumal...  der Verkäufer...  die perfekten Räder  ansprach, die er verkauft und es nur die Kunden sind, die unperfekte Räder verlangen und wenn dann was nicht geht, der Kunde es eigentlich selber Schuld ist. Es nutzte auch nicht, als ich sagte, dass er doch dann keine fehlerhaften Fahrräder zum Verkauf anbieten sollten. Auf  meine Frage, wie denn die Beleuchtung bei den ebikes funktioniert  sagte er, über das Akku. Und ich  meinte dann, warum denn nicht über einen Felgendynamo? Denn wenn ich unterwegst bin und mir einer den Akku klaut, kann ich zwar fahren, aber abends hätte ich dann doch kein Licht. Das absolut perfekte Gegenargument war, das alle Anbieter das so machen. Aha... das kommt mir so vor, wie beim Dieselskandal... wenn alle bescheißen muss es OK sein oder wie? 

Also ebiks sind eine tolle Sache und ich will das gar nicht missen. Aber wenn mir ein Verkäufer allen ernstes verkaufen will, das die Perfekt sind... dann hat der Verkäufer nicht mehr alle Tassen im Schrank.

In diesem Sinn.. ich fahre weiter Rad. Die letzten zwei Jahre über 10.000 KM mit meinem Fahrrad zurückgelegt... Wie ich das wohl geschaft habe? Wo ich doch nach Expertenmeinung gar nicht fahren kann :-)!

 

29.August 2021

Verabschiedung Pfarrer . Eigentlich hatte ich ja vor bei der Verabschiedung des Pfarrers der Nachbargemeinde dabei zu sein. Doch Corona  macht alles anders. So hatte ich dann die Möglichkeit per Zoom an dem Gottesdienst teilzunehmen. Also zuerst mal die Programm ...oh ... Verzeihung, die App.. herunterladen. Und bis ich es dann endlich geschaft hatte. konnte ich tatsächlich an dem Gottesdienst teilnehmen. Also ich dann mein Bild sah und all die anderen, musste ich erstmal kurz nachdenken. Die Tasse Kaffee in der Hand und ein Keks... und alle könnes es sehen... und das im Gottesdienst! Also erstmal das Video abschalten...puh.. gelungen. Nach ein paar Worte und Gedanken dazu und dann.... ist das Mikro wenigstens aus... Ups... Gott sei dank. Als ich dann alles geregelt hatte, konnte ich das Video wieder einschalten und mich zeigen im Zoom - Gottesdienst. Ansprache, Predigt, liebe Worte und Entpflichtung. alles OK und als  ich dann  gefragt wurde, ob die Entflichtung schon  war, habe ich so in meiner Art gesagt... Ja.. alles geklappt... Entpflichtung auf Rheinisch. Wie auf Rheinisch, was soll das sein? wurde ich gefragt. Na ja.. die Supperintendentin hat das Beffchen mit der Schere abgeschnitten....Ha-ha lustige Vorstellung.

Aber mal im ernst: 33 Jahre Gemeindepfarrer ist schon eine lange Zeit. Und das verdient meine Hochachtung und meine guten Wünsche für den weiteren Lebensweg. Und doch ist es Schade, das ich nicht persönlich dabei sein konnte und Klatschen und Mitsingen und Anstoßen auf den neuen Lebensabschnitt. CORONA ist Scheiße.

 

 

20. August 2021

Afghanistan. Jahrzente war der ...Westen... hier um ein Land zu verändern. Heute stelle ich fest: Es hat nicht funktioniert, bzw. nur zum Teil. Und dieser Teil ist nun auf der Flucht. Es sind auf unserer ERde noch nie so viele Menschen auf der Fluch wie zur Zeit. Es ist schon erschreckend. Aber neu ist es nicht. Wie war das doch gleich: Flucht aus Ägypten. Ja...die Bibel ist so aktuell wie lange nicht mehr. Aber es wird nicht mehr so wahrgenommen. Anstatt in die Bibel zu schauen, nimmt man heute sein Smartphone in die Hand und ist erstaunt über die Ausmaße, die eine Flucht mit sich bringt. Und vielen ist auch klar, das man hier helfen muss. Die Frage ist aber wie. Denn alle Flüchtlinge hier aufnehmen, dass funktioniert nicht wirklich. Aber wegschauen und rufen, das wir damit nichts zu tun haben, funktioniert auch nicht wirklich. Die Erde ist ein ...Dorf.... Mögen wir die richtigen Entscheidungen treffen und hoffen, das sich doch vieles zum Guten wendet.

 

8. August 2021

Der Wochenspruch lautet: "Wohl dem Volk, dessen Gott der HERRist, dem Volk, das er zum Erbe erwählt hat." aus Psalm 33,12

Bei aller liebe für die Gleichsstellung aller Menschen. Es ist ein Zitat aus der Bibel. Ein Zitat aus alten Schriften. Ja... da steht er und der HERR... Nehmt es einfach mal so hin. Sicherlich hat sich der Psalmschreiber auch nicht Gedanken darüber gemacht, das es heißt.... du sollst dir kein Bild machen von deinem Gott... und doch ist er in einer Gesellschaft geboren, in dem der Mann das sagen hatte und es für ihn ganz selbstverständlich war, dass Gott ein HERR sein muss und keine FRAU. Bitte,bitte nicht alles ummogeln und wenn schon dann doch vielleicht nicht in Gott ist Mann, Frau, Kind, nix oder so. Dann doch lieber in ....dessen Gott das "LEBEN" ist. Denn im Leben geht es auch nicht immer schön her. Die Natur ist grausem und zugleich liebevoll. Das Leben ist ein auf und ab. Das Leben gibt uns Wasser zum trinken aber auch Wasser zum ertrinken. Und auf die Frage: Warum läßt Gott das alles zu? Kann ich nur antworten: Warum lassen wir das alles zu. Wenn uns Gott die Erde gegeben hat und wir dafür verantwortlich sind, müssen wir uns immer und immer wieder fragen: Wie oder was, oder wer und weshalb sind wir Menschen so und warum ändern wir uns nicht. Jesus war ein Mensch, der uns durch seine Gleichnisse und Taten vieles gesagt hat. Wir werden nicht perfekt sein, aber wir können uns gegenseitig helfen, jeder nach seinen Möglichkeiten. Mit vielen kleinen Schritten können wir ganz viele Ziele schaffen. Nur eines ist wichtig: Wir müssen uns auf den Weg machen. Und da ist es mir persönlich ....Wurst... ob ich mit MANN oder FRAU oder NIX oder KIND unterwegs bin, hauptsache mit Menschen, die auch ergriffen sind von: Glaube, Hoffnung und Liebe.

 

30.Juli 21

 Erdüberlastungstag

Es ist schon wieder soweit. Die Ressourcen der ERde sind endlich und heute kann man sagen, dass wenn alle Menschen dieser Erde so leben würden wie wir in Deutschland, kämen wir mit unserer Erde nicht mehr hin. Wir bräuchten 2,9 Erden. Wissenschaftler haben errechnet (oG) das die Menschheit gegenwärtig 74 Prozent mehr verbraucht, als die Ökosysteme regenerieren können. Wenn dies so ist, ist es nicht gut und  ohne jemanden auf die Füße treten zu wollen kann man sagen: Wir müssen etwas tun oder um es drastisch auszudrücken kann man auch fragen: Gibt es zu viele Menschen? Hat uns die Erde den ....Krieg... erklärt, an dem wir Schuld sind? Dürre, Überschwemmung, Stürme, Erdbeben, Brände, Pandemien?

Es ist so schwer auf den schönen gewohnten Luxus zu verzichten. Aber wir müssen etwas unternehmen. Wir müssen uns bewußt machen, das alles mit allem verbunden ist. Vielleicht sollten wir mal was kürzer treten. Und nicht nur im Gebet mit...Herr, vergibt uns unsere Schuld... sonder eher mit dem Gebet...Herr, gib uns die Kraft uns zu ändern, damit unsere Kinder auf dieser Erde ein zu hause haben.

 

18.7.21

Licht und Schatten

Die Hochwasserkatastrophe bringt es an den Tag.

Das Leben hat Licht und Schatten. Wie schnell kann es kommen, das plötzlich dunkle Wolken aufziehen und man einem Unwetter hilflos gegenübersteht. Diese Tage erfahren wir, wie schnell es kommen kann, das es einem so ergehen kann und man von einem Moment auf dem anderen vor dem NICHTS steht. Und auch wir, die wir mitfühlen aber nicht selber betroffen sind, sollten uns viel öffters bewußt machen:

Wir werden nackt geboren und wenn wir aus dieser Welt gehen, können wir nichts mitnehmen. Alles gute, was dazwischen liegt, sollten wir dankbar als Geschenk betrachten und das weniger gute als Herausforderung für unser Leben oder wenn es unvermeidbar ist, auch als Schicksalsschläge für unser Leben erkennen. Das sind Momente in dennen wir "zusammen stehen" müssen. Keiner sollte allein gelassen werden. Auch wenn ich selber nicht mit Schaufel, Eimer oder Besen angerückt bin, meine Gedanken und Gebete sind mit den Betroffenen.

Möge Jesus ein Anker in unserem Leben sein, an dem wir immer wieder Glaube, Hoffung und Liebe festmachen können und so auch versuchen mit den Schicksalsschlägen zurecht zu kommen.

Wo Licht ist, das ist Schatten und kein Schatten ohne Licht.


  

 

15.07.21

Gemeinden verlieren Mitglieder

Da lese ich heute in der Zeitung, das die Gemeinden Mitglieder verlieren. Nun...was macht man denn, wenn man etwas verliert? Mein erster Gedanke ist; nichts wie hin zum Fundbüro :-). Doch leider ist es wohl nicht so einfach. Dann fällt mir die Geschichte ein, wo der Hirte die Herde kurz alleine läst, um das verlorene Schaf zu suchen. Gut heute müßte mancher Hirte oder Hirtin ein Schaf alleine lassen um die vielen verlorenen Schafe zu suchen. Nun ....Spaß... beiseite. Die Gemeinden müssen sich schon gedanken machen, wie sie ihre Mitglieder ansprechen und überzeugen können. In Coronazeiten besonders schwer. Wie können wir den Menschen zeigen, das es sich lohnt in einer Gemeinde zu sein und zu bleiben. Viele haben den Bezug verloren und das ist Schade. Leider kann ich das sogar manchmal verstehen und das ist auch sehr Schade. Es ist wie ein Sog, wie eine Spirale.... Aber wo eine abwärts Spirale ist, kann vielleicht auch eine aufwärts Spirale in gang kommen. Also nicht den Mut verlieren und weiter Hoffnung, Glaube und Liebe säen. Einiges wird sicher aufgehen.


 

14.Juli21 

Freiheit

Im heutigen Losungstext lese ich: "Zur Freiheit hat uns Christus befreit! Steht also fest und lasst euch nicht wieder in das Joch der Knechtschaft einspannen."

Freiheit hat in Coronazeiten einen neuen Stellenwert bekommen. Gerade jetzt zur Urlaubszeit stellt sich die Frage der Reisefreiheit für uns. Gerne würde ich wieder ans Meer um bis zum Horizot zu schauen. Dann sehe ich wieder die Bilder der Strände, an denen sich die Menschen eng an eng ...kuscheln... und kaum Platz ist. Menschen die ihre Freiheit des Reisens in Anspruch nehmen und auf Erholung hoffen. Also meins ist das dann doch nicht. Also zu heuse mit dem Rad eine Tour machen und dann innehalten und die "Freiheit" genießen. Blick übers Rheintal in die Ferne. Gut es fehlt das Meeresrauschen... Aber wenn ich so darüber nachdenke, hat die Freiheit, zu der uns Christus befreit, nichts mit der "Reisefeiheit" zu tun. Es ist eine andere Freiheit die wir oft gar nicht mehr zu schätzen wissen. Eine Freiheit die uns auch seelisch befreit. Eine Freiheit über die wir wirklich öffters mal nachdenken sollten. Und trotz allem ....schönen Urlaub....


 

 

 

 

 

 

Die meine Seele singe

Ja ...singen.. im Gottesdienst. Es ist wieder möglich. Auch wenn in den Ferien die Gottesdienste schon immer nur mit wenigen Menschen stattfinden, es war mir ein Genuß mal wieder die schönen Lieder mitzusingen. 

Und auch wenn ich eine Fahrradtour mache kommt es vor, dass ich anfange Lieder zu summen und ich mich über die Schöpfung freue. Selbst neulich, als dunkle Wolken aufzogen und ich durch ein fast reifes Getreidefeld fuhr kam mir spontan das Lied in den Sinn "He ho, spann den Wagen an, sieh der Wind treibt Regen übers Land...holt die goldnen Garben......"

Und dabei wußte ich... Gottesdienst ist überall wo wir uns bewegen und an Gottes Schöpfung denken... Danket und.... du meine Seele singe!

 

 

 

29.Juni2021

Unsere Götter

Kirche ist ein wenig in Verruf gekommen. Die Ersatzgötter sind auf dem Vormarsch. Die Kirchen sind nicht so voll wie z.Zt. zB. die Fußballstadien. Und das zu Corona... OK es ist Fußball EM und auch ich schau gerne im Fernsehn zu und bin in der letzten zwei Tagen total angetan von diesem ....."Ersatzgott?" Wie dem auch sei. Viele Menschen sind faziniert davon und eigentlich war ich schon in der Überlegung gar kein Fußball mehr anzuschauen. Es sind doch auch nur moderne "Gladiatorenspiele". Und wer weiß wovon die Ablenken sollen. Und doch war ich von dem "Kampf der Millionäre" angetan. Vor allem als ich die beiden Alpenländer Österreich und Schweiz gesehen habe. Meine Herren was für Spiele und die Schweiz hat sogar den Weltmeister aus dem Turnier geschmiessen. War schon toll. Aber was ist das, was die Menschen so faziniert. Ich meine es sind Spiele... Ist unsere Seele schon süchtig nach solchen.....Nebensächlichkeiten?.... Wie sehr müssten wir Beifall jubeln wenn wir von Jesus hören. Ein Kämpfer der besonderen Art, einer der für uns alle was zu sagen hat. Einer der unserer Seele erreicht. Wo ist die fazination geblieben? Vielleicht liegt es daran, das er den Gegner mit anderen Mitteln geschlagen hat. Nicht mit dem direkten Krieg, sondern einfach noch viel Besser. Ein Tor schießen ist ja schön und gut.... aber den Tod besiegen hat doch eine ganz andere Qualität und sollte meiner Meinung nach viel mehr Aufmerksamkeit erregen.

Entweder die Kirche macht was falsch oder sie macht es genau richtig.... Wer weiß... Gottes Wege sind seltsam, aber sie führen immer ans Ziel.

Weder Geld nach Fußbal,l nach etwas anderes kann den Glauben, die Hoffnung und die Liebe ersetzen. Dessen sollten wir uns immer wieder bewußt machen.

 

 

Wochenspruch für die Woche vom 13.-19.Juni lautet:

"Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken."

Da liege ich in der Hängematte und lasse die Seele baumeln und denke mir: Kommt her zu mir... wo soll ich den hingehen? Und gerade zu Corona soll man doch nich so viel reisen. Auch wenn die Reisefreiheit wieder da ist, glaube ich nicht, dass sich die meisten Menschen auf den Weg machen um zu Jesus zu reisen.  Und überhaupt: ich liege in meiner Hängematte und bin ...je mehr ich darüber nachdenke, davon überzeugt, das mit "Kommt her zu mir..." nicht der Weg über die Autobahn, den Radweg oder den Wanderpfad gemeint ist. Es ist mehr.... geistig...! Es sind die erdrückenden Gedanken, die wie ein Mühlstein einen belasten, die man los werden soll. Und das kann man dann auch in der Hängematte, ja vielleicht sogar am Besten. Einfach die Augen schließen und den Wind spüren. Seine Gedanken spielen lassen und dann....einfach mal nichts. Nichts denken und einen Moment mal einfach nur ....Gott machen lassen.... und sich so erquicken. 

Die Reise zu "Gott" ist nicht in Metern zu messen. Sie ist manchmal weit und manchmal ganz nah. Und die Reise ist 100% Umweltfreundlich.

 


 

Der Mader

Wieder einen im Garten erwischt. Ich weiß nach als ich vor vielen, vielen Jahren einen "Panda" fuhr, also ich meine einen Fiat Panda. Eines morgens öffnete ich die Motorhaube um nach dem Oelstand zu sehen ( das tat man früher) und war nicht schlecht erstaunt über meinen Fund im Motorraum. 

Eine Brötchen! Ja ein Brötchen. Zunächst dachte ich an einen Scherz meiner Frau... Wollte sie das Brötchen im Motorraum erwärmen? Aber das konnte doch nicht sein und so erkundigte ich mich und kam zu dem entschluß: Ein Mader hatte sich da wohl einen kleinen Vorrat gesichert. 

Auch hatte dieses niedliche Tier man Fahrzeug einmal auser Betrieb genommen. Maderbis am Zündkabel. Na, danke... Also die Igel im Garten sind ja schön und nütlich. Aber auf den Mader kann ich persönlich gut verzichten. Also nochmals alles überprüfen. Was kommt auf den Kompost... ist der schon bei uns eingezogen oder lungert er noch beim Nachbarn rum... und so weiter.

Gott liebt die Vielfalt... das steht mal fest...

 


 

23. Mai 

 

 

Der Igel

Nun ist es amtlich. Wir haben einen Igel, der sich nachts durch unseren Garten bewegt. Es ist ein großer Igel und wir freuen uns natürlich, das er sich in unserem Garten wohlfühlt und so soll es auch bleiben.

Und das wir darüber nachgedacht haben, eventuell Schneckenkorn zu streuen um die Anzucht von Sonnenblumen und Tagetis zu sichern hat sich nun erledigt. Der Igel geht vor, auch wenn wir verluste bei der Aufzucht hinnehmen müssen.

Also ihr Schnecken.... bitte laßt unsere Blumen und unseren Salat in ruhe, sonst hetze ich auch den Igel auf den Hals. :-)

 

 

 

14. Mai

Regenbogen

Nach Regen folgt Sonnenschein. Manchmal ist es auch gleichzeitig. Dann sieht man einen Regenbogen und denkt sich.... Gott hat die Brücke schon gebaut. Man muss nur noch rübergehen. Wo Schatten ist, ist auch Licht. Nach Ausgangssperre kommt auch wieder Freiheit. 

Der Regenbogen sagt uns: Habt Hoffnung und so soll es dann auch sein.

Haltet durch :-)

 

 

13. Mai 

Letztes wurde ich gefragt, was oder wen ich mir als ca. 10jähriger so als Vorbild hatte. Darüber habe ich kurz nachgedacht und die Anfrage beantwortet...wie folgt:

auf deine Frage nach meinem Kindheitsvorbild habe ich mich mal zurückgelegt und meine Gedanken in die 60er geschickt.
Ich bin in einer kleinen Stadt im Oberbergischen aufgewachsen. Unser Haus stand ganz am Rand und vor der Haustüre begann sozusagen die große Freiheit. Wiesen, Felder und Wälder. Meine Eltern machten sich gerade Selbstständig mit einem Taxi und Omnibusbetrieb und meine Geschwister und ich freuten uns über unsere …(Ende der 60er) Bonanzafahrräder mit denen wir in die neben unserem Haus liegende Wiese mit Quellwasser fuhren und schauten, wer am weitesten durch die Matsche kam :-). Dann waren da noch ganz viele Eindrücke… wollte man Raumfahrer werden wie Gagarin, oder Freiheitskämpfer wie Che?
Es gab Vietnam, die Hippibewegung und vieles mehr. Doch das betraf mich als 10 jähriger dann doch nicht so sehr, das ich dort mein Vorbild sah. Auch Mutter, Vater, Tante oder Onkel standen da außen vor.
Ich fand „Heinz“ ganz super und wollte so werden wie er. Er war schon gut. Er brachte Freude und Schrecken. Er kam nur kurz aber dafür jeden Tag. Er konnte in jedes Haus und kannte alle Leute. Im Winter bekam er auch schon mal einen Schnaps von Mama oder blieb für ein paar Minuten auf einen Kaffee um sich aufzuwärmen. Meine Eltern warteten mal auf ihn und freuten sich wenn er gute Nachrichten brachte (z.B. Genehmigungen vom Amt). Heinz war unser Briefträger und ich fand es super. Manchmal hieß es sogar: „War Heinz noch nicht da?“.  Er auch noch immer freundlich und das bei Wind und Wetter. Ja…wenn ich zurückdenke, wollte ich so sein wie er.:-). Er war mein Kindheitsvorbild… kein großer Held, aber immer voller Erwartung. Er brachte manchmal auch Nachrichten aus Holland, von meiner Tante. Das fand ich super.
 

7. Mai

Ich freue mich: Da lese ich doch tatsächlich: "Siehst du die Vögel im Himmel und die Fische im Wasser. Sie säen nicht und sie ernten nicht und der Herr sorgt  für sie. " Und dann die Überlegung, was der Mensch so macht. Also wir sollten uns doch weniger Sorgen und mehr Vertrauen. Diesen Gedanken finde ich gerade in dieser Zeit sehr schön. Also... Vertraut den neuen Wegen, auch wenn sie nicht immer gleich die Lösung sind. Und wenn die neuen Wege z.B. ein Impfstoff gegen eine Krankheit oder Virus ist.... dann sollten wir iihn auch beschreiten und Vertrauen haben. Denn die Menschen die daran geforscht haben, sind auch Gottes Geschöpfe und daher kann man hoffen, das es eine gute Lösung ist. Also Hoffen ist nich Wissen aber es ist ein Weg, denn man beschreiten kann, ohne andere damit in Gefahr zu bringen (Hoffe ich). 

 

7.Mai 2021

Also ich votiere für das nächste Wort des Jahres. Ich meine, das kann gar nicht mehr übertroffen werden:

"Geimpfte und Genesene" . Hört sich doch schon so an wie "Adlige und Fürsten" :-) Aber mal im Ernst... man hat ja Zeit und ab und an schaut man sich ja auch die sogenannten sozialen Medien an. Hä... "Soziale Medien?". Und dann meint man .... facebook, instagram und co... Also wenn ich mal drüber nachdenke, ist das der größte Schwachsinn unserer Zeit... Was bitte soll daran "Sozial" sein. Oft findet man mehr "Assoziales" als umgekehrt. Also ich nutze diese Medien ja auch und wundere mich dann doch, welche ...Macht... diese dann auf die öffentliche Meinung, ja sogar auf eigentlich guten Journalismus haben. Es gibt viel zu viele fakenews. Wie wäre es mit dieser: " Das Coronavirus ist ein Computervirus, welches sich über Handys verbreitet". Sicherlich der größte Schwachsinn aller Zeiten.... obwohl... man könnte es ganz einfach bekämpfen: Handys wegwerfen und fertig. Und dabei gäbe es noch einen supper Nebeneffekt. Fridays for future würden sich freuen. Keine Handys würde sich sofort positiv auf die Umwelt auswirken. Denn die Server brauchen so viel Energie wie.... also ganz, ganz viel :-). Also wer hat wohl dieses fakenews in die Welt gesetzt?... Wohlmöglich Umweltschützer. 

Lieber Gott, wie schön das der Mensch denken kann... bloss was... das ich doch manchmal sonderbar... aber die liebst ja die Vielfalt...

 

4. Mai 2021

Rein in die Kartoffeln.... raus aus den Kartoffeln :-)

Täglich können sich die Vorschriften für Corona ändern... und blicken Sie noch durch. Also ich erinnere mich an die großen Solidaritätsaufforderungen für die "Alten". Die Jungen sollten gefälligst Rücksicht nehmen. Und jetzt: Die Alten sind geimpft und rufen.... Freiheit... Bürgerrechte... wir wollen feiern, reisen und und... !Rücksicht und Solidarität für die Jüngeren ist nicht da. So sieht das aus in unserer Gesellschaft, in unserer Ellenbogengesellschaft. Schade! Also mal gemeinsam was durchalten oder sogar Freiwillig...ha,ha... Freiwillig. Dieses Wort könnte im Duden doch bald wirklich mal gestrichen werden. Weiß doch keiner mehr was das bedeutet... oder? In NRW sind noch keine 10% der Leute vollständig geimpft. Natürlich macht die Wirtschaft druck und das kann ich auch verstehen. Aber genauso hätte man dann sagen können: Wir impfen 25 %der Bevölkerung, und 85% leben mit dem Risiko sich zu erkranken. Überstehen sie die Erkrankung sind sie ja immun. Und wen es erwischt: "Lebensrikiko" ...hauptsache die Wirtschaft läuft wieder... Also kann man machen, muss man aber nicht. Und wie werden wir manipuliert.... ? keine Ahnung... Ach Herr...lass Hirn vom Himmel regnen und segne uns...

 

25. April 2021

Corona hat noch alles im Griff, aber wir können noch Gottesdienste feiern. Also zumindest Outdoor. So war ich heute im Gottesdienst auf dem Kirchplatz. Es war trotz Sonnenschein noch sehr frisch, zumal ich einen Platz im Schatten hatte. Aber es herrschte Abstand und Maskenpflicht und auch gesungen wurde nicht. Dafür gab es eine gute Predigt. Nachdenken über den eigenen Glauben und wie man dazu steht und wie man oder ob man ihn auch selber vertritt. Es war schon interessant und man hat Denkanstöße bekommen. Danke für den schönen Gottesdienst, der zwar nicht wie vorgesehen mit Chor war, dafür aber mich schöner Klavierbegleitung unserer Chorleiterin vom Chor Hangelar-Holzlar, den es ja auch noch gibt. Schön das man zumindest noch draußen gemeinsam Gottesdienst halten kann. 

 17. April 2021

Weiter Äger um ehemaliges Grundstück der Kirchengemeinde. Ein Artikel aus dem Generalanzeiger.

Die Anwohner kommen nicht zur Ruhe. Nach dem Abriss des Melanchthonhauses gibt es keine Ruhe. Das geplante Sozialprojekt eines Jugendhauses gefiel den Nachbarn nicht und es gab einen Protestlauf. In meinen Augen in der heftigen Form zwar nicht nachzuvollziehen aber gut. Das die Axenfeldgesellschaft dann einen Rückzieher gemacht hat kann ich verstehen. Das Projekt sollt sich schlichlich harmonisch mit der Nachbarschaft entwickeln. Aber wenn die Nachbarn nicht wollen und immer Ärger vorhersehbar ist. Dann eben nicht. Der geplante Kindergarten scheiterte an der Einigung mit der Stadt. Na ich nehme mal an, dass die Stadt sicherlich gut mit Kindergärten bestückt ist :-). Und die Axenfeldgesellschaft hat dann ""aufgegeben"" und das Grundstück verkauft. Da haben die Nachbarn sicherlich gejubelt. Hurra...wir bestimmen was hier gebaut wird... nämlich nichts. Aber so ist das eben nicht. Man kann nicht immer bestimmen, was der Nachbar machen darf und was nicht. Dann hätten die "Querdenker-Nachbarn" eben das Grundstück selber kaufen müssen. Nun ist das Grundstück einem Bauträger und was soll ich sagen: Ein Bauträger der will doch tatsächlich ...bauen...! Und was soll ich sagen: "Wie, den Nachbarn gefällt das nicht. Kann ich gar nicht verstehen!"

Also wenn man mich fragt: Pech gehabt...Die erste Lösung wäre vermutlich die Beste gewesen. Und nun ist es so, das man eben manchmal nur zwischen "Pest oder Colera" wählen kann. Herzlichen Glückwunsch.

 Es liegt kein Fluch auf dem Grundstück, es liegt ein ..."Fluch" auf den Menschen, die nie und niemmer zufrieden sind mit dem was sie haben. Mit anderen Worten....willst du deine Ruhe haben... zieh doch irgendwo in die Eifel, weit weg von allen anderen... aber denke daran.... hier stehen Windräder.

 

27.03.2021

Das habe ich beim Stöbern gelesen:

."do ist die länderspezifische Top-Level-Domain (ccTLD) der Dominikanischen Republik. Sie wurde am 25. August 1991 eingeführt und wird von der Päpstlichen Katholischen Universität „Mater et Magistra“ verwaltet.[1] " 

Da kann man mal sehen, wie breit gefächtert die Geschäftsfelder sind.

 

 

18.03.2021

Erfreulich

Da habe ich noch vor ein paar Tagen gedacht, warum die Medien sich vor allem so auf die Kirchenaustritte stürzen, und die positiven Seiten unserer gemeinsamer Kirche nicht benenn. Doch da habe ich dann jetzt tatsächlich in der aktuellen Stunde ein Interview mit der Superindendentin unsers Kirchenkreises gesehen und war hocherfreut. Ein Interview mit einer Pfarrerin in der "höheren Kirchenführung", die jederman zeigt, dass man durchaus in seiner Kirche auch positive Erfahrungen machen kann und man es eben auch mit ....ganz normalen und dennoch außergewöhnlichen ...Menschen zu tun haben kann. Ich habe mich auf jeden Fall gefreut und es hat mir gezeigt, dass zwar nicht alles perfekt ist aber eben doch nicht hoffnungslos, also so wie im normalen Leben eben auch.

 

11.03.2021

Oh wie schön ist Panama

Na... habt ihr das schon einmal gehört. Meine Kinder sind auch mit den Geschichten von Janosch, also mit kleiner Tieger und kleiner Bär aufgewachsen. Heute wird ...Janosch 90... und da kommt einem die Geschichte von oh, wie schön ist Panama gerade recht. In Pandemiezeiten sehnt sich doch so mancher nach einem schönen Urlaub und möchte gerne mal in die Ferne. Das witzige aber ist ja eigentlich das Ende und das passt ja in unsere jetzige Situation wie der Deckel auf den Topf.... Wie war das doch noch: "Zu hause ist es doch am schönesten" :-). Also ich sehe mich dieses Jahr auch nicht auf große Fahrt gehen und sicherlich werde ich die schönen Strandspaziergange am Meer vermissen. Aber wie gesagt: Zu hause ist es auch schön und warum in die Ferne schweifen, wenn das schöne ist so nah. Also anstatt Panama dann eher das Siebengebirge.

 

11.03.21

Ungerecht oder die andere Sichtweise

Der Impfstoff gegen Covid19 ist da.Und wie sollte es auch sein.... es Beginnt der Verteilungskampf..."Die zuerst, dann die....warum nicht ich.... aber ich bin wichtiger... das ist nicht gerecht... die drängeln sich vor...." und so weiter. Da treten Menschen aus der Kirche aus, dabei gibt es so viel zu entdecken. Ich weiß noch als ich das erste Mal dias Gleichnes von den Arbeitern im Weinberg MATTHÄUS 20 gehört habe und dachte mir: Wie ungerecht ist das denn. Als am Abend der Besitzer des Weinberges jedem seinen Lohn gab. Die den ganzen Tag gearbeitet hatten bekamen genau so viel wie die jenigen, die nur wenige Stunden gearbeitet hatten. Der Lohn war ja so ausgemacht. Und dann kamen die Proteste. Ja eigentlich nicht gerecht dachte ich. Und wie sieht es dann heute aus? Jetzt verstehe ich das Gleichnis :-). 

Mit dem Impfstoff ist es genau so. Unsere Regierung besorgt uns den Impfstoff und verspricht, dass jeder der sich impfen will, geimpft wird. Dazu stellt er Regeln auf. Und was machen wir? Meckern und rufen: warum die zuerst und ungerecht und die wähle ich nicht mehr und und und... Was soll das. Das weiß doch eigentlich jeder von und und es ist ein Sprichwort, nicht aus der Bibel, aber es trifft den Nagel auf den Kopf und jeder der noch alle Sinne beisammen hat, kann sich  denken, was damit gemeint ist. Es lautet: "Wer die Musik bestellt, kann auch bestimmen  was gespielt wird."

Beim Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg könnte nämlich genau so etwas gemeint sein. Also Anstatt der Kirche den Rücken zu drehen, sollte man doch vielleicht mal öffters in den Gottesdienst gehen und sich dann genau solche Gleichnisse .

Übrigens möchte ich hier nicht mißverstanden werden. Das Gleichnis sagt nicht darüber aus zu: Gleicher Lohn für gleiche Arbeit. Er sagt etwas drüber aus, was man vereinbart hat und was somit rechtmäßig ist. Ob es gerecht oder ungerecht ist, darüber kann man nachdenken. 

 

27.02.21

Kirchenaustritt

Die Skandale von Menschen die für die Kirche tätig sind brechen nicht ab und hier ist Aufklärung nötig. Die Medien stürzen sich darauf und prangern an (sicherlich teilweise zu Recht). In der aktuellen Stunde sehe ich dann ein Interview eines jungen Mannes, der aus seiner Sicht erzählt warum er aus der Kirche austritt. Und auch aus der kathl. Kirche wird ein Mensch befragt. Viele treten aus und weisen auf die Skandale hin. Und da frage ich mich, wo bleibt eigentlich die Berichterstattung der vielen guten Bewegungen und Taten die Menschen in ihrer Kirche, zum großen Teil ehrenamtlich, verrichten. Diese Berichterstattung ist so gut wie gar nicht vorhanden. Sind die Medien nur auf Skandale gepolt. Bringen gute Nachrichten keine Einschaltquoten. Oder hat wer Angst, dass dann doch wieder Menschen in die Kirche eintreten? Aus der Kirche austreten ist einfach. Aber was bedeutet das? Kirche sind die Menschen, die in ihr sind. Wer austritt sagt: damit habe ich nichts zu tun. Aha. Ich nehme mal an, das diese Menschen auch in ihrem nicht kirchlichen Leben so konsequent handeln. Also es sind wahrschenlich die .... Steuerbetrüger.... ersten Grades. Denn ich kann mir gut vorstellen, das gerade diese Leute ja auch sagen: Unser Staat ist der viertgrößte Waffenexporteur der Welt. Dafür zahle ich doch jetzt keine Steuern mehr. Und da die meisten dann doch nicht aus der Staatengemeinschaft austretten wollen, werden die sicher auf andere Weise ihre Ziele verfolgen.

Was ich damit sagen will ist, das ...egal ... in welcher Gemeinschaft wir leben; es keine perfekte Gemeinschaft sein wird. Dazu sind die Menschen viel zu unterschiedlich. Es wird immer etwas positives und negatives geben. Aber wenn viele Menschen das negative erkennen und dann aus der Gemeinschaft austretten anstatt drinnen zu bleiben und das negative bekämpfen, dann ist die wahrscheinlichkeit Größer, das die Negativen Eigenschaften bleiben und an der Macht bleiben und so die unzähligen guten Taten gar nicht beachtet werden. Und das ist Schade. Ich sage.... weglaufen... ist auf Dauer keine Option und in der Evangelischen Kirche hat man zumindest die Wahl... ja die Wahl. Eine demokratische Wahl in der sich jedes Mitglied dann zur Wahl stellen kann oder eben wählen gehen kann. Eine bessere Chance für Veränderungen gibt es nicht. Doch gerade jungen Menschen sage ich: Geht wählen wenn es soweit ist. Wenn nicht... seht wie es mit dem Brexit war... Die alten Strukturen haben gewonnen und vielen Jungen die Zukunft verbaut und das nur, weil die nicht wählen gegangen sind. Also ein Kirchenaustritt wegen einzelner Menschen ist nicht gut... Ich zumindest mache meinen Glauben nicht am Pfarrer oder Bischhof oder Küster oder sonst wen in der Verwaltung fest, sondern an Christus. Darum nennen wir und ja Christen und nicht "Bischhofisten" oder Pfarrer/inenenisten" oder ähliches. Auch ich habe schon negatives in meiner Kirche erlebt aber eben auch viel schönes und positives und Dinge, die man auf jeden Fall unterstüzen sollte. Im Kampf "Gut" gegen "Böse" sollte das Gute die Oberhand gewinnen und das kann es nur, wenn man sich dem nicht entzieht. Gott ist das Leben und da kann man nicht so einfach ....austreten... !

Unser Kirchenkreis

 

Mit Sicherheit Verläßlich

Da habe ich heute morgen "MOMA" also das Morgenmagazien in der ARD geschaut. Das mache ich manchmal, weil es eine von vielen Möglichkeiten ist, sich über neues zu Informieren. Und da am Vortag mal wieder CORONA-Gipfel in Berlin war, möchte man ja mal wissen, was unsere gewählten Politiker denn so beschlossen haben. Und nun weiß ich wennigstens, das der Shut down ersteinmal weitergeht und ich den Besuch bei meinem Bruder zum Spieleabend ersteinmal verschiebe. Ob das Sinn macht oder nicht, bleibt dahingestellt. Aber was soll ich sagen: Ich möchte also z.Zt. auch kein Politiker sein, denn die Entsscheidungen sind nicht einfach. Aber wir haben sie gewählt und es ist ihre Aufgabe, sozusagen ihr Job oder ihre Arbeit, die Aufgaben zu gut es geht zu lösen. Und wie so oft wurde natürlich auch ein Politiker (Kanzleramtssprecher ) zu den Beschlüssen gefragt und ich fand den Reporter gut, das er auch mal gefragt hat, warum einige Vorlagen von Beschlußvorlagen der Länder z.b. gar nicht erwähnt waren.  Auf eine ganz klare Frage, wo ich also sagen würde, das man diese Frage ganz klar mit Ja oder Nein beantworten kann, kam dann die Antwort des Politikers. Und die war, wie so oft: VERLÄSSLICH. Denn wenn man sich auf etwas verlassen kann, dann darauf, das ein Politiker eine Frage mit vielen Worten beantworten kann, nur nicht mit einer Antwort auf die eigentlich Frage. Es ist doch so schön, wenn man sich auf etwas verlassen kann :-).

Dabei sollte eigentlich mal jeder Politiker der einer Partei mit dem "C" angehört sich mal in Erinnerung halten, wofür das C steht. Auch wenn es ein wenig aus dem Zusammenhalt gerissen ist möchte ich doch mal am Matthäus 5 Vers 37 hinweisen. Dort steht: "Sagt einfach "Ja", wenn ihr Ja meint, und "Nein" wenn ihr nein meint. Jedes weitere Wort ist unnütz.

Gut... man kann sich natürlich die Bibel nicht so hinlegen, wie man sie gerade braucht, aber in diesem Fall sollte man auch mal eine ehrliche Antwort anstatt ein Gerade um den heißen Brei erwarten. Ich würde manchmal ein "weiß ich nicht" oder "kann ich nicht sagen" oder ein "ja" oder "nein" vorziehen und ehrlicher finden als das drum herum. Darüber sollten manche Politiker mal nachdenken, denn: 'Die nächsten Wahlen kommen bestimmt'


 

Systemrelevant

Wir haben in der Pandemie einen Lockdown. Das heißt, das weite Bereiche des öffentlichen und privaten Lebens "heruntergefahren" werden. Was immer das auch heißen mag. Und in diesem Zusammenhang kommt dann immer wieder das Wort "Systemrelevant" für Menschen die dringend gebraucht werden in den Nachrichten, in den Sprachgebrauch und in unser Gehirn. Es will sich fest setzen und uns sagen: Diese Menschen sind das wichtigste was es gibt. Aber ist das so? Nach meiner Meinung sollte das Wort "Systemrelevant" auf den Index der vorbotenen Wörter, wenn es so etwas gibt. Na.... mal im Ernst. Da sind dann Berufe wie zu Beispiel die Pflegerin und der Pfleger in Altenheimen oder die Beschäftigten im Einzelhandel systemrelevant. Nun lese ich, dass viele auch der Ansicht sind, das Friseure systemrelevant sind. Also, wenn ich mir ansehe, welche Löhne gerade in den "systemrelevanten" Berufen gezahlt werden, frage ich mich, warum dann gerade in diesen Berufen so wenig gezahlt wird. Sind uns die "Systemrelevanten" doch nicht so viel wert? Nach meiner Meinung ist jeder Mensch unbezahlbar und damit wertvoll. Wir alle sind sozusagen ein Geschenk Gottes oder des Lebens selbst. Und Geschenke kann man nicht bezahlen. Und auch in unserem wirtschaftlichen Denken ist jeder Mensch systemrelevant. Auch wenn ich seit Jahren keinen Friseursalon betreten habe und auch noch nicht in einem Pflegeheit bin und eine Schule auch seit längerem nicht besucht habe, muss ich sagen, dass natürlich die Menschen die dort Arbeiten gebraucht werden. Aber genau auch diese Menschen könnten ohne die anderen, also die ? "nicht systemrelevanten" Menschen gar nicht auskommen. Ein Friseur braucht seine Kundschaft und ein Pfleger braucht den zu Pflegenden. Die Lehrer brauchen die Schüler und die Verkäuferin brauch die Zulieferer und die Kunden. Wir alle sind aufeinander angewiesen in der ein oder anderen Art. Wir sollten nicht so tun, als ob es Menschen gibt, die mehr Wert sind als andere. Auch der Obdachlose wird gebraucht um uns zu zeigen, wie gut es uns geht und uns sagt: Jammere nicht, siehe es gibt welche dennen es noch schlimmer geht.

Natürlich erkenne ich an, dass es Menschen gibt, deren Leistung und Genialität einmalig ist und auch in einem gewissen Maß honoriert werden sollte und kann. Doch ich glaube nicht, dass diese Menschen einen größeren Wert haben als andere. Denn auch diese Menschen leben von der Anerkennung und dem Respekt anderer.

Gott hat uns Menschen die Erde gegeben, damit wir auf ihr leben und sie umsorgen. Allen Menschen. Und wenn wir uns bewußt werden, das wir alle, jeder einzelen von uns, verantwortlich sind für unsere Gedanken, für unser Mitgefühl, für unser Tun, dann...ja dann, sind wir im heutigen sprachgebrauch vielleicht "Systemrelevant". 

U.L 


Coronajahr 2020

Das vergangene Jahr 2020 wird sicherlich als CoronaJahr in der Erinnerung der Menschen bleiben. Da gibt es so viele große Herscher und Fürsten dieser Welt. Mit politischer und oder finanzieller Macht wird der Menschheit ihr Stempel aufgedrückt und viele stehen Rat- und Machtlos davor. Da wird demonstriert dafür und dagegen. Es wird gelobt und sich gegenseitig beschimpft und viele Menschen wissen nicht aus noch ein und andere Menschen sind ohnmächtig oder stehen einfach über allem. Und dann... und dann kommt so ein "unsichtbares kleines Virus", wir nennen es Corona und wirft alles über den Haufen. Die Mächtigen und die Ohnmächtigen stehen hilflos davor und man sucht nach Lösungen. Und nun die gute Nachricht des Virus: "WELTWEIT ist man sich weitgehenst einig, dass man das Virus bekämpfen muss".(Außer ein paar wenige mächtige Dummköpfe).

Und ein kleines Virus schafft es.... im weitesten Sinn... Einigkeit zu vermitteln. Und das schöne... wir schaffes es... ein Impfstoff ist in Sicht und es ist Hoffnung da.

Da wünsche ich mir, dass die Menschheit genau so viel Energie aufbringen möge, um den Hunger in der Welt zu bekämpfen. Wäre doch eine Maßnahme....aber

der Mensch, also wir sind schon ein wenig verrückt. Kaum ist der Impfstoff in der Welt, zanken und streitet man, wie wird er verteilt, wer bekommt ihn zu erst und und und.... einfach unglaublich, anstatt sich zu freuen und seinem Gott zu danken, dass er einigen Menschen die Idee und den Erfolg gegeben hat, einen Impfstoff für ALLE zu entwickeln. Möge der Impfstoff seine Wirkung haben und wir Menschen uns wieder in aller "Ruhe" um die anderen Probleme kümmern können...Hunger, Flucht, Krieg, Armut, Umwelt und und und Friede , Freude, Frohsinn :-), shoppen, Urlaub, Radtouren und auch was sonst noch so freude macht.


Die Welle

Die zweite Welle ist da. Viele Menschen verstehen nicht, wie sich das Virus so schnell verbreiten kann. Es ist leider aber möglich. Ich will es mal an einem einfachen Beispiel erklären. Einem Beispiel was viele eher verstehen, da es um GELD geht. Dann ist der Verstand leider bei vielen wacher als wenn es um die Gesundheit geht.

Also: Stellen Sie sich vor, das Sie einen neuen Arbeitsvertrag machen müssen und nach ihren Gehaltsvorstellungen gefragt werden: Sie überlegen kurz und sagen dann: Ich hätte gerne einen Arbeitsvertrag der mindestens 32 Tage geht. Als Gehalt möchte ich am ersten Tag 1 Cent und an jedem weiteren Tag das doppelte vom Vortag erhalten. Also am zweiten Tag 2 Cent am dritten Tag 4 Cent und so weiter. ...Hört sich im ersten Moment nicht viel an und wenn du Glück hast, läst sich der Arbeitgeber darauf ein. Nach 32 Tagen kannst du dann  das Arbeiten einstellen, denn du bist mehrfacher Millionär. Allein das Entgelt für den 32 Arbeitstag würde dann 21.154.832,48 Euro sein.

Sicher haben sie das Beispiel erkannt. Das kommt von dem Reiskorn auf dem einen Feld eines Schachbrettes. Nach 64 Feldern kann man schon ein ganzes Dorf satt bekommen.

Und so ist das auch mit einem Virus, wenn er sich ungebremst ausbreiten kann. Wenn jeder einen weiteren ansteckt, kann es zur Katastrophe werden.... muss nicht, kann aber.

Aber wie gesagt..... die Hoffnung stirbt zuletzt.

Uli Lauff und die Christuskirche in Hangelar | Uli(at)UliLauff.de