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Die CoronaPandemie hindert die Gemeinde daran, das Gemeindehaus mit Leben zu füllen. Ich hoffe, dass die Zeit der "verweisten" Gemeinderäume bald vorbei sein wird und das Gemeindehaus wieder seiner Bestimmung nachgehen kann: "Treffpunkt der Gemeinde zu sein und Ort der Zuversicht und Geborgenheit für Jedermann"

 

Unser Gemeindehaus im Herzen von Hangelar hat seine Gemeinderäume auf einer Ebene. Die Räume sind also gut mit Kinderwagen, Rollstuhl, ohne viele Treppen (mit Ausnahme vom Gemeindebüro) zu erreichen. 

 

In unserem Gemeindehaus gibt es neben dem Kirchraum, der Bücherei, dem Kaminzimmer, dem Foyer natürlich auch viele "namenlose" Räume wie z.B. die Gemeinderäume die als Zuschaltraum I und II (kann man durch Trennwände zum Kirchraum dazunahmen) bezeichnet werden; oder zwei Küchen, die eine im Jugendbereich und die andere im Gemeindebereich. Es gibt einen Unterrichtsraum und einen großen Jugendraum und so weiter. 

Mit den Jahren hat es sich aber ergeben, dass wir z.B. keinen ausschließlichen Jugendbereich oder Unterrichtsraum haben. So findet Unterricht der Konfirmanden auch in den anderen Räumen statt und jugendliche Pfadfinder nutzen das Kaminzimmer genauso wie Erwachsenegruppen und im Unterrichtsraum ist neben Konfiunterricht auch die Krabbelgruppe oder das Presbyterium oder ein Meditationskreis zu hause.

Meine Idee den Räumen Namen zu geben wurde nur kurz aufgenommen  aber letztendlich nicht verwirklicht.

So könnte man den Räumen Namen geben wie z.B. "Markuszimmer" oder "Ruth's Küche", "Schatztruhe" oder "Lukasstube" sowie "Bücherhalle" oder "Bastelstube". auch könnte man einen Bereich nach Büchern aus dem NT und den anderen Bereich nach Büchern aus dem AT benennen. Ich persönlich finde es allemal besser wie Raum I oder Raum II; das wirkt so .....verwaltungsmäßig :-)

Vielleicht greift ja ein Presbyterium den Vorschlag noch einmal auf um ihn mal umzusetzen.

Bis dahin gibt es eben die Gemeinderäume, Kaminzimmer und Küchen oder das Foyer und Bücherei und natürlich die Räume in unserem sogenannten "Jugendbereich".

Also herzlich Willkommen in unseren Räumen.

 

 

   

       

Der KiGo-Erlebnistag in unserem Jugendbereich macht offensichtlich spaß

 

Und nicht nur die Kidis fühlen sich wohl, auch bei den Senioren geht es manchmal  im Gemeinderaum hoch her.

 

Die Nikolauswache vor dem Gemeindebüro....aber nur im Dezember ..

 

Auch das wird zum Schirmständer, ein Stehtisch oder vielmehr jetzt ein Stehschirmtisch im Foyer

 

Aus unserem Foyer haben Sie auch Zugang zu zwei Gemeinderäumen, die durch Trennwände abgegrenzt sind. Diese Räume können also zu einem größeren Raum verbunden werden. So braucht man diese Räume z.B. auch für die Konfirmationsgottesdienste oder zu Weihnachten für die Weihnachtsgottesdienste. Ebenso werden die Räume für Chorarbeit oder größere Gruppen verbunden. In den Gemeinderäumen treffen sich verschiedene

 

 Gruppen wie: Kirchenchor, Konfirmanden, Bibelgesprächskreis, Frauenkreise, Gruppen der Behindertenarbeit, Pfadfinder, Seniorenkreis oder auch sogenannte "Gastgruppen" wie Yoga-Gruppe oder Handauflegen und OH-Gruppe (OH steht für open hands). Zu Gast ist auch ein Barockchor oder eine Flötengruppe, die hier regelmäßig proben und ab und an unsere Gottesdienste bereichert.

 

Das Kaminzimmer:

 Das Kaminzimmer ist eher für Kleingruppen. Es bietet Platz für ca. 10 bis 12 Leute, also genau richtig für eine Kaminrunde; oder für kleine Gesprächsgruppen in gemütlicher Atmosphäre. So wird der Raum sehr oft für Elterngruppen der Behindertenarbeit genutzt. Man ist ein bischen zurückgezogen und in der kalten Jahreszeit ist es einfach schön wenn das Kaminfeuer brennt.

Seit dem Frühjahr 2016 wird das Kaminzimmer auch als ""Sakristei"" genutzt, da das kleine Besprechungszimmer nicht mehr zu Verfügung steht. In dem Besprechungszimmer hat jetzt unser Pfarrerin ihr Büro. Als das Gemeindehaus gebaut wurde, gab es noch ein zweites Gemeindezentrum, das Melanchthonhaus. In diesem war die Pfarrwohung mit Büro und der Kindergarten untergebracht. Das Melanchthonhaus wurde 2017 abgerissen und daher musste ein Büroraum für einen Geistlichen in unserem Gemeindehaus Platz finden.

 

Auch als meditativer Ort für Stationen bei Gottesdiensten, wie dem Buß- und Bettag, wird das Kaminzimmer gerne genommen .

Nur einmal ist es passiert, dass bei einem Gottesdienst (Thomasmesse) ein Konfirmand damit beauftrag wurde, den Kamin zu entzünden. Doch anstatt das Feuer im Kamin zu machen, legte er (unerfahren wie er war) das Feuer direkt neben dem Kamin, wo einfach nur Holz lagerte, aber eben kein Abzug war. Sogleich verbreitet sich auch ein wenig Qualm in den Räumen. Aber es kam zu keinen größeren Schaden, da das Anfangsfeuer sofort gelöscht werden konnte. Was bleibt ist ein "Kokelgeruch" und natürlich die Geschichte des Konfirmanden. Ich kann mir gut Vorstellen das er, in einigen Jahren vielleicht selber Vater von Konfirmanden, erzählen kann, wie er es fast geschafft hätte, die Kirche abzufackeln. 

Aber seit Frühjahr 2012 ist das gesamte Gemeindehaus mit funkvernetzten Rauchmeldern ausgestattet, sodass im Fall der Fälle jeder Gemeindebesucher rechtzeitig gewarnt und sich Sicher fühlen kann.

Es ist mir übrigens bisher gelungen, jedes Jahr Kaminholz zu besorgen. Davon bin ich nun befreit :-)

Die Küche:

In unserem Gemeindehaus ist unbestritten der wichtigste Raum der Gottesdienstraum. Danach kommt bei mir die Küche. Nicht das die Küche besonders wohnlich wäre. Auch die Ausstattung ist eher spartanisch. Aber es gibt dort ein Gerät, was meiner Meinung nach in keinem Gemeindehaus und auch so in keinem Haushalt fehlen darf. Die Kaffeemaschine.

Kaffeeautomat

Neben einer kleinen Haushaltskaffeemaschine, die für den täglichen Bedarf ausreicht, ist die Küche mit einem Kaffeeautomaten ausgestatten in dem in einem Kessel bis zu 10 Liter Kaffee gekocht werden kann. Auch wenn die Anzahl der Teetrinker immer größer wird, kommt die Kaffeemaschine immer noch gut zum Einsatz. 

Schließlich haben wir nach dem Sonntagsgottesdienst immer Kirchenkaffee. Dann riecht es hier nach ..."Ev. Weihrauch" :-).

Das Jahr 2019 fängt damit an, dass der Kaffeeautomat leckt. Und das Schlimmste ist, das die Ersatzteile für diese 35 Jahre alte Gerät nicht mehr zu haben sind. Ich habe den Automaten mir dann nochmals genau angesehen und mir die Hilfe von Wolfram M. einem Elektriker geholt. Er hat es dann tatsächlich geschafft den Kaffeeautomaten wieder die alten Fähigkeiten einzuhauchen. Er kocht wieder hervorragend den Kaffee. Ist ja auch seine Aufgabe :-).

 

 Unser Foyer und die Bücherei

Wenn Sie unser Gemeindehaus vom "Haupteingang" betreten, kommen Sie zuerst in das Foyer. Vor hier aus geht es dann in die Bücherei, die Kirche, die Gemeinderäume, zu den Toiletten, in den Verwaltungsbereich. Das Foyer ist aber nicht nur Flur, sondern auch ein Raum der Versammlung und des Zusammenseins. Manchmal hat der Kindergarten hier seine Ausstellung vom Malprojekt, sodass sich auch die Gemeinde an den Bildern erfreuen kann. 

 

 

So findet hier jeden Sonntag nach der Kirche auch das "Kirchenkaffee" statt. Hier 

stand bis 2016 einmal im Monat der Eine-Welt-Stand und es treffen sich die Kinder zum Kindergottesdienst. Auch die Besucher der Bücherei können hier Platz nehmen. Hier steht der Infostand und es werden Infoplakate ausgehängt. Hier ist der Eingang und der Besucher hat hier seinen ersten Eindruck von unserm Gemeindezentrum. 

Hier steht auch der erste öffentliche Bücherschrank in Hangelar.

Unser Foyer ist also mit Leben gefüllt, wenn nicht gerade wie im Frühjahr 2020 eine Pandemie (CoronaVirus) ausbricht.

 

 

 

 

      

Lesehunger

Kinder der Grundschule kommen aus der Bücherei und schmeißen sich im Foyer auf dem Boden um.....?Erdkunde zu machen?...Nein, um ihre Bücher sofort zu lesen.

 

Manchmal liegen hier die lesehungrigen Kinder und manchmal, so wie auf diesem Bild, wird das Foyer, obwohl auch Schirmständer vorhanden sind, zum Lagerplatz von "Knirpsen" also Regenschirmen.

 

Gottesdienst ist nicht nur in der Kirche. Gottesdienst ist jeden Tag und überall und eben manchmal auch im Foyer, so wie auf dem obigen Bild der MINI-Gottesdienst.

 

 

      

Einmal im Monat war bis 2016 hier im Foyer der Eine-Welt-Stand. Der Stand wurde zuletzt von meiner Frau betreut und wurde wegen geforderten verwaltungsteschnichen Änderungen eingestellt . Dort konnte man Produkte mit aus fairen Handel erwerben. So gibt es bei unserem sonntäglichen Kirchencafé auch immer Kaffee aus fairem Handel. Den Kaffee bezieht die Gemeinde  us dem Eine-Welt-Laden in Siegburg

 

Aus dem Foyer geht es in zwei Gemeinderäume, das Kaminzimmer, die Bücherei, den Gottesdienstraum, die Küche, die Putzkammer, das Stuhllager, zum Bürobereich und zu den Toiletten. Sozusagen ist das Foyer ein "Raum-Drehkreuz".

 

Aber auch das erwatet Sie. Zumindest wenn ich im Haus bin und die Kerze unter Aufsicht steht, freuen Sie sich beim Öffnen der Türe des Foyers, das dort ein Kerze brennt und Sie willkommen heißt.


 

Unsere Bücherei ist fast so alt wie unsere Gemeinde. Zuerst im Melanchthonhaus im Keller ist sie jetzt direkt neben der Kirche. Sozusagen ein besonderer Platz. Man hat sozusagen auf eine Sakristei zugunsten der Bücherei verzichtet. Und ich glaube das war eine gute Entscheidung. Denn in unserer Bücherei findet ein Stück Gemeindeleben statt. Es kommen nicht nur einzelne Leser, sondern auch unser Kindergarten, die Grundschule mit ganzen Klassen und nicht zuletzt die vielen ehrenamtlichen Helfer, die hier ein ....zuhause... haben. Ich hoffe das auch in Zeiten der Finanznot die Bücherei hier immer eine offene Türe hat. Mit über 7000 Büchern ist unsere Bücherei zwar nicht die Größte, aber auch nicht die Kleinste. Das Büchereiteam achtet darauf, dass die Bücher aktuell sind und alles seine Ordnung hat. Die Bücherei organisiert auch den Bücherkoffer, der dann in die Schule auf Reisen geht und den Kindern an Ort und Stelle Bücher vorstellt.

Also wenn Ihnen mal ...Langweilig... ist, einfach vorbeikommen und sich ein schönes Buch ausleihen.

 

 

 

Bücherschrank

Der Initative der Büchereimitarbeitern ist es zu verdanken, dass in unserem Foyer der erste öffentliche Bücherschrank in Hangelar steht.

Hier können Bücher mitgenommen oder eingestellt werden. Ganz ohne Kosten oder Registrierung.  Zur Einweihung hatte der Bücherschrank eine schöne Schleife :-)

 

 

In unseren sogenannten Jugendräumen finden nicht nur Jugendgruppen statt. In diesen Räumen treffen sich neben der OT, der offenen Türe, die Pfadfinder, der SchülerBibelTreff auch  die Bibliodramagruppe (bis 2018), Konfirmanden, Kindergottesdienst und die Meditation- Eutoniegruppe(bis 2019), der Flötenkreis, Gruppen der Pfarrstelle der Behindertenarbeit, u.a.. Diese Räume werden also auch vielfälltig gebraucht. 

 

Der Kindergottesdienst beginnt ja in der Kirche und dann gehen die Kinder hier in die Jugendräume. Hier wird gesungen, gebetet und bebastelt. Hier wurde ein Kreuz gestaltet und die Kinder haben ....hoffentlich... viel Spaß und Freude sich hier aufzuhalten. 

 

Der Bereich ist ausgestattet mit Kicker, Airhocke, Billard, einer Theke und jede Menge Brettspiele. Hier gibt es eine kleine Küchenzeile und einen Bereich zum Werken und Malen.

  

 

       

Bei schönem Wetter wird der Jugendbereich nach außen verlegt.

 

der große Jugendraum mit Billard, Kicker, Airhocky, Musikanlage und "Thekenbereich"

 

Gebastelt wird im Werkraum. Manchmal auch neue Schuhe aus Stoffresten, wenn die alten zum Trocknen sind.

 

 

   

Beim KIGO-Erlebnistag wurde fleißig in der Jugendküche gearbeitet. Und das Ergebnis war lecker.

 

Advent kann man auch auf dem Bauch liegend feiern.

 

 

Die Jugendlichen, die die OT besuchen haben hier einen Bereich zum Musik hören, chillen und ...abhängen. Die OT wird vom Verein der Förderer der Jugend der Stadt Sankt Augustin gestaltet. Es gibt immer ein Programm mit unterschiedlichen Angeboten.  Da wird gebastelt, gekocht oder Wettbewerbe ausgeführt.

Die Mitarbeiter der OT haben immer ein Programm und die Gruppe läuft gut. z.B. April 2019: "Sähen eines Wildblumenbeetes" Projekt Mai 2019: "Bau einer Fühlstraße" Dazu kommt immer Bastelaktionen zu Feiertagen wie Weihnachten, Ostern, Muttertag u.a. 

 

Leider hat die Stadt Sankt Augustin dem Verein gekündigt oder aufgelöst.

Nach letzten Informationen soll die Gruppe in unserem Gemeindehaus erhalten bleiben. Es geht also weiter mit der OT "Angelspoint"

 

Und ich freute mich, wenn es nachher so aussah wie vorher.

Manchmal freute ich mich mehr oder weniger :-)

 

 

 

 

Schübi-Raum

Der Schüler Bibeltreff hat sich seinen Raum selber gestaltet. Mit viel Fleiß und Liebe ist der Raum nun ausgestattet mit schönen Bildern und passenden Sprüchen. 

Das Programm des Schübi-Treff finden Sie auf der Seite der Kirchengemeinde unter Angebot - Jugendliche - SchübiTreff. Hier sei auch nochmal Dank gesagt an die Leiterin Sigge Schmeichel, die die Gruppe liebevoll begleitet.

 

 

Mein Loge für unseren Kiga

Der Kindergarten "Purzelbaum"

Natürlich gibt es  auch noch einen ev. Kindergarten. Dieser befindet sich in einem Neubau (2016) auf der ehemaligen Wiese des Melanchthonhauses. Das Melanchthonhaus wurde 2016 abgerissen und der Kindergarten ist in eine neue Trägerschaft übergegangen.

Es handelt sich um einen dreigruppigen Kindergarten. 

Für den Kindergarten ist auch ein Förderverein tätig. Der Förderverein "Schatztruhe" ist für die Gemeinde und den Kindergarten ein großer Gewinn und ich bin Stolz darauf in dem Förderverein Ehrenmitglied zu sein. Wie das so mit Fördervereinen ist, wird hier natürlich auch um Geldspenden gebeten, damit eine sehr gute Arbeit für das Wohl der Kinder gemacht werden kann. Der Förderverein hat eine Website in der Sie sich über die Arbeiten Informieren können. Also dem Link folgen: "Schatztruhe". 

 

Mein KigaLogo für den Kindergarten

drunter&drüber

Drunter und drüber war eine Spielidee, die zur Zeit nicht mehr angeboten wird. Das Logo hatte Lise Regber eine ehrenamtliche Mitarbeiterin entwurfen. Wir hatten jede Menge Spiele im Angebot und auch eigene Spiele gebastelt und entwurfen. So zum Beispiel das Christliche Spiel "Flucht aus Ägypten. Die Gruppe fand nachmittags statt und wurde im Zuge der Einführung der Ganztagsschule dann eingestellt, da für die frühen Abendstunden dann keine ehrenamtlichen Mitarbeiter zu aktivieren waren.

Mehr zu der Spielidee hier.

Schöne interaktive Spiele auf der Seite der EKD- Viel Spaß

 

Der Kindergottesdienst findet seit Jahren regelmäßig statt. Das war nicht immer so. Es ist schon etwas länger her als ich einen Antrag an das damalige Presbyterium stellte mit folgendem Inhalt :-)

Zu meinen Aufgaben als Küster gehört unter anderem auch das Zählen der Gottesdienstbesucher. Da der Gottesdienst   nicht immer so besonders gut besucht ist, habe ich es mir zur Gewohnheit gemacht, nicht die Personen sondern die  Füße zu zählen. Das ergibt eine wesentlich höhere Zahl (leider muss ich dann durch 2 teilen). Nun ist mir in letzter Zeit, öfters schon folgendes passiert:

 

Beim Zählen der Füße staune ich immer über die schönen oder auch weniger schönen Schuhe, Sandalen, Latschen oder Socken.

Und dann, was ist das, so kleine Schuhe: 2, 4, 6, 8 Stück.

„Nanu, haben die aber kleine Füße!“ Ich staune über so viele Zwerge und gucke nach oben. –Das sind ja Kinder-. 

Kinder im Gottesdienst. Na ja, denke ich mir; ob die schon verstehen was der Pfarrer oder die Pfarrerin da sagt?

  Der Gottesdienst beginnt, die Orgel erklingt. Die Musik der Orgel zieht die Kinder noch in ihren Bann. Die meisten Kinder lieben Musik. Nun wird gesungen. Und dann, dann wird aufgestanden. Und nun fängt es an .... die Liturgie. Den meisten Erwachsenen ist sie schon nicht geläufig, den Kindern natürlich auch nicht. Und schon hier wissen viele Kinder nicht mehr weiter, außer das  Mutter oder Vater ihnen dauernd zu verstehen geben, dass sie doch still sein sollen. Dabei wollen sie ja nur fragen, „Was sagst 

Du da“.

Und dann, während des Gottesdienstes, eine Reihe vor mir, ziemlich laut: „Mama ich muss mal“. Verschiedene Kinder sind unruhig, weil sie nicht so lange still  sitzen können, wo es doch für sie so langweilig ist. Verschiedene Leute lachen oder grinsen, andere fühlen sich gestört. Der Pfarrer lässt sich natürlich nicht aus der Ruhe bringen.  Nun könnte der Gottesdienst ja kinderfreundlicher gestaltet werden. Aber immer!!!!????.  Mir ist auf jeden Fall aufgefallen, dass verschiedene Kinder im Gottesdienst sind, die mir ihren Eltern noch nicht allzu oft da waren. ( z.B. Neuzugezogene)

Werden sie noch oft kommen? Wird es ihnen nicht zu langweilig? Andere Eltern sind nur noch selten da, weil ja für Ihre Kinder der Gottesdienst nicht Kindgerecht ist. Vielleicht wurden sie wieder öfters kommen, wenn wieder der regelmäßige sonntägliche Kindergottesdienst wäre. Denn – nur einmal im Monat ist das so eine Sache: Es ist bestimmt der Sonntag an dem man nicht kann bzw. an den man nicht denkt. Aber ich könnte mir denken, dass die „Neuen“ und die „Alten“ Kinder zusammen wieder so zahlreich sind, das es sich lohnen würde, erneut einen Versuch zu starten für einen regelmäßigen sonntäglichen Kindergottesdienst.

Daher beantrage ich, den regelmäßigen Kindergottesdienst wieder aufzunehmen. Vielleicht finden sich ja ältere Jugendliche

 für diese Aufgabe.

  Mit den besten Grüßen

Ihr Küster!

 

Dieser Antrag wurde also gehört. Seit Jahren finden die Kindergottesdienst wieder statt. Mal mit mehr oder weniger Kindern aber man kann sicher sein, dass der Gemeinde viel an diesen Gottesdiensten liegt. Es heißt ja nicht von ungefähr: "In den Kindern liegt die Zukunft"

Die Kirche tut also gut daran jungen Familien mit ihren Kindern ein "zu Hause" zu geben und in manchen Sachen die Worte Jesus: "Wenn ihr nicht seit wie die Kinder....." ernst zu nehmen und sich bewußt machen, dass die Gnade Gottes ein Geschenk ist, welches man sich nicht erwerben kann.

Uli Lauff und die Christuskirche in Hangelar | Uli(at)UliLauff.de